Tongue Tie

 
 

Tongue tie / Verkürztes Zungenband beim Säugling

Ein zu kurzes Zungenband kann im gesamten Mund- und Halsgebiet und im Bereich vom Brustkorb und Bauch zu Spannungen führen. Symptome können u.a. vermehrtes Spucken, Verschlucken, schnalzende Geräusche sein.  

Für weitere Informationen stehen Ihnen einige Webseiten zur Verfügung. Wir empfehlen Ihnen:

www.still-lexikon.de

www.zungenbandzentrum.de/zungenbaendchen

www.defagor.de

Nicht immer muss ein gespanntes Zungenband sofort gelöst werden (geschnitten oder gelasert). Entscheidend ist die Funktion der Zunge und der damit verbundenen Strukturen. Je nach Einschränkung bespreche ich mit Ihnen wie das weitere Vorgehen sein kann und gebe Ihnen Übungen mit, die sie Zuhause machen können. Bei Bedarf zur ärztlichen Abklärung bitte ich Sie Kontakt mit einem Kinderarzt oder einem Oralchirurgen aufzunehmen oder bei Zweifeln eine Zweitmeinung bei einer weiteren spezialisierten Stillberaterin einzuholen. Ich stelle ihnen gerne den Kontakt her und tausche mich mit den Fachpersonen ausschliesslich auf Ihren Wunsch hin aus.

Sollte es zu einer Frenotomie kommen begleite ich Sie vor sowie nach der Lösung des Zungenbandes und unterstütze Sie, um eine optimale Heilung zu erzielen.


Funktionelle Einschränkungen der Zunge bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen diagnostizieren und therapeutisch begleiten


Problem der nicht korrekten Nasenatmung. Symptom der Mundatmung  bei  Kindern und Erwachsenen

Osteoapathische Diagnostik und Behandlung von Funktionsstörungen im muskuloskeletalen, viszeralen und craniosacralen Bereich.

Die Osteopathie kann einen wichtigen Beitrag leisten, atemrelevante Strukturen zu lösen und in den Atemablauf zu re-integrieren. Durch eine ausführliche Anamnese und Diagnostik werden die Hauptprobleme erkannt und bestimmt. Funktionelle Ursachen, die zur Einschränkung der Atmung führen, wie z.B. Dysfunktionen im Beckenbereich, Zwerchell, cervicothorakal und Kopfgelenke werden normalisiert. 

Als Osteopathen arbeiten wir mit manuellen Griffen auf den verschiedensten Körperstrukturen. Die Zusammenarbeit und der Austausch mit den unterschiedlichsten Berufsgruppen, abhängig vom Alter und den vorliegenden Symptomen und Auffälligkeiten des Patienten, ist wünschenswert.


Spezialgebiete:

  • Finden von  Orofaszialen Dysfunktionen und ihren Zusammenhängen

  • Osteopathisch manuelle Vor-  und Nachbetreuung bei Frenektomie

 

Zusammenarbeit:

  • Bei Säuglingen: mit Stillberaterinnen, Logopädinnen, Hebammen, myofunktionellen Therapeuten, Kinderärzten und bei Notwendigkeit auch mit chirurgisch tätigen Fachärzten

  • Bei Kindern und Kleinkindern: je nach Symptomen mit Kinderärzten, HNO-Ärzten, Kieferorthopäden, Zahnärzten, Logopädinnen und myofunktionellen Therapeuten

  • Bei Erwachsenen: Weiterverweisung je nach Notwendigkeit zur Abklärung an HNO, chirurgisch arbeitende Fachpersonen, Logopädie / Myofunktionelle Therapeutin

 

 

Myofunktionelle Therapie Kombiniert mit Osteopathie

 
 

Myofunktionelle Therapie – für eine gesunde Mund- und Zungenfunktion 

Die myofunktionelle Therapie hilft Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, eine gesunde Funktion von Zunge, Lippen, Kiefer und Atmung zu entwickeln. Sie unterstützt dabei, falsche Gewohnheiten im Mund- und Gesichtsbereich zu erkennen und Schritt für Schritt zu verändern.

Viele Beschwerden entstehen durch eine falsche Zungenlage, Mundatmung oder ein ungünstiges Schluckmuster. Genau hier setzt die myofunktionelle Therapie an.

Warum ist myofunktionelle Therapie so wichtig?

Eine gestörte Zungen- und Mundfunktion kann weitreichende Auswirkungen haben, unter anderem auf:

  • Zahn- und Kieferentwicklung

  • Atmung (z. B. Mundatmung, Schlafstörungen)

  • Schlucken und Kauen

  • Sprache und Stimme

  • Körperhaltung und muskuläre Balance

Wird die zugrunde liegende Ursache nicht behandelt, können sich Beschwerden über Jahre hinweg verstärken oder immer wieder auftreten. Dadurch können sich kieferorthopädische Behandlungen, logopädische oder manuelle Therapien verlängern oder in ihrem Erfolg eingeschränkt sein.

Die Säulen der myofunktionellen Therapie

Die myofunktionelle Therapie arbeitet ganzheitlich und umfasst:

  • Zungenruhelage, die Zunge lernt, im Alltag richtig zu liegen

  • Atmung, Förderung der gesunden Nasenatmung

  • Schlucken, Erlernen eines natürlichen, funktionellen Schluckmusters

  • Lippen- und Wangenmuskulatur, für ein ausgewogenes Muskelgleichgewicht

  • Haltung, weil Mundfunktion und Körperhaltung zusammenhängen

Durch gezielte Übungen, Anleitung und Integration in den Alltag wird eine nachhaltige Funktionsverbesserung erreicht.

Kombination mit Osteopathie

Die Verbindung von myofunktioneller Therapie und Osteopathie ermöglicht einen besonders ganzheitlichen Ansatz. Während die myofunktionelle Therapie aktiv an den oralen Funktionen arbeitet, unterstützt die Osteopathie durch:

  • Lösung von Spannungen im craniofazialen Bereich

  • Verbesserung der Beweglichkeit von Schädel, Kiefer und Halswirbelsäule

  • Regulation von muskulären und faszialen Spannungsmustern

  • Unterstützung von Atmung und Haltung

Diese Kombination schafft optimale Voraussetzungen für nachhaltige Therapieerfolge – besonders bei komplexen orofazialen Dysfunktionen sowie bei chronischen Verspannungen und Schmerzsyndromen. Beweglichkeit, Atmung und Funktion können sich dadurch besser entfalten und die erzielten Fortschritte langfristig stabilisiert werden.

 
 
 
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